Donnerstag, 14. Februar 2008
Montag, 11. Februar 2008
Interaktivität: Die Rolle des Lesers
Hypertext macht es durch die Hyperlinks möglich, den Lesen aktiv den Textverlauf mitgestalten zu lassen.
Eine Grundvoraussetzung, um überhaupt Hypertext lesen zu können ist, mit einem Computer umgehen zu können und sich von der Vielzahl an Bildern, Tönen und farbigen Links nicht vom eigentlichen Lesen abbringen und irreführen zu lassen. Das Lesen eines Hypertextes stellt eine Art Experiment dar, das sich stark vom konventionellen Lesen unterscheidet.
Im Hypertext gibt es nie eine entgültige Version des Textes wie in einem Buch, sondern es gibt immer nur Varianten, die durch Links mit einander verbunden sind. So ist es dem Leser möglich, mit jedem Lesen eine neue Variante des Textes zu schaffen. Zudem wird durch die Linksetzung die Phantasie des Lesers angeregt. -> Der Leser wird also dazu aufgefordert, selbst aktiv zu werden und eigene Verbindungen herzustellen.
Der Umgang des Lesers mit Hyperlinks: Durch die farbliche Absetzung der Hyperlinks wird der Leser auf seine bevorstehende Entscheidung vorbereitet: -> auf den Link klicken, nicht auf den Link klicken oder noch nicht auf den Link klicken.
Selbstverständlich tauchen auch beim Hypertext Probleme auf: Mit Hilfe technischer Möglichkeiten kann der Leser nicht nur innerhalb des Textes agieren, sondern den Text auch mit neuen, vielleicht eigenen Textelementen verknüpfen und die Ausgangsgeschichte verfälschen.
Kritik am Hypertext: „[...]bei vielen Hyperfictions [wird] durch das Erkennen der limitierten Auswahlmöglichkeiten klar, dass eine Hypertext (beinahe) so eingeschränkt wie der Leser eines konventionellen Textes , denn auch er begegnet ständig Determinationen im Text und in der Knotenstruktur, die er nicht umgehen kann. Eine solche Erkenntnis widerspricht der verbreiteten Meinung, dass Hypertext einen nicht endenden Text darstellt, der von der Dominanz des Lesers befreit wird.“ Siehe Link
Fazit: Hypertext zu lesen stellt eine ziemliche Umstellung für den Leser dar, bietet aber viele Möglichkeiten, die bei einem konventionellen Text nicht zu verwirklichen sind.
Eine Grundvoraussetzung, um überhaupt Hypertext lesen zu können ist, mit einem Computer umgehen zu können und sich von der Vielzahl an Bildern, Tönen und farbigen Links nicht vom eigentlichen Lesen abbringen und irreführen zu lassen. Das Lesen eines Hypertextes stellt eine Art Experiment dar, das sich stark vom konventionellen Lesen unterscheidet.
Im Hypertext gibt es nie eine entgültige Version des Textes wie in einem Buch, sondern es gibt immer nur Varianten, die durch Links mit einander verbunden sind. So ist es dem Leser möglich, mit jedem Lesen eine neue Variante des Textes zu schaffen. Zudem wird durch die Linksetzung die Phantasie des Lesers angeregt. -> Der Leser wird also dazu aufgefordert, selbst aktiv zu werden und eigene Verbindungen herzustellen.
Der Umgang des Lesers mit Hyperlinks: Durch die farbliche Absetzung der Hyperlinks wird der Leser auf seine bevorstehende Entscheidung vorbereitet: -> auf den Link klicken, nicht auf den Link klicken oder noch nicht auf den Link klicken.
Selbstverständlich tauchen auch beim Hypertext Probleme auf: Mit Hilfe technischer Möglichkeiten kann der Leser nicht nur innerhalb des Textes agieren, sondern den Text auch mit neuen, vielleicht eigenen Textelementen verknüpfen und die Ausgangsgeschichte verfälschen.
Kritik am Hypertext: „[...]bei vielen Hyperfictions [wird] durch das Erkennen der limitierten Auswahlmöglichkeiten klar, dass eine Hypertext (beinahe) so eingeschränkt wie der Leser eines konventionellen Textes , denn auch er begegnet ständig Determinationen im Text und in der Knotenstruktur, die er nicht umgehen kann. Eine solche Erkenntnis widerspricht der verbreiteten Meinung, dass Hypertext einen nicht endenden Text darstellt, der von der Dominanz des Lesers befreit wird.“ Siehe Link
Fazit: Hypertext zu lesen stellt eine ziemliche Umstellung für den Leser dar, bietet aber viele Möglichkeiten, die bei einem konventionellen Text nicht zu verwirklichen sind.
Interaktivität – Die Rolle des Autors
Die Rolle, die der Autor in Relation zu seinem Werk einnimmt, wird radikal verändert. Der Hypertext verändert das Verhältnis zwischen Autor und Leser, indem der Autor einen Teil seiner Dominanz verliert und der Leser ein Stück Kompetenz gewinnt. Die einzelnen Rollen nähern sich zwar immer weiter aneinander an, dennoch fallen sie nicht in eine zusammen.
Eine Grundvoraussetzung für das Schreiben im Internet ist, dass sich der Autor sich von der traditionellen Schreibart lösen und
mit den neuem Medium und dessen Möglichkeiten experimentieren muss.
Die neue Rolle des Autors besteht aus „Allrounder“ / Doppelqualifikation.
Der Autor muss nicht nur ein technische Verständnis für Computer aufweisen und schriftstellerische Kompetenzen besitzen, sondern auch Hypermedia beherrschen. Für die neue Rolle des Autors sind als Hilfsmittel Programme entstanden, die es ihm erleichtern, diese neue Position besser zu erfüllen. Bsp.: Storyspace
Der Umgang des Autors mit Hyperlinks
Hyperlinks dienen u.a. dazu die einzelnen Hypertexte zu vernetzten. Sie lassen dem Leser Entscheidungsfreiräume in der Werkstruktur offen und sorgen gleichzeitig dafür, dass sie nicht im Chaos verloren gehen. Die Leserführung erfolgt indirekter.
Die Links werden im Schriftbild hervorgehoben durch Unterstreichungen oder Farbkontraste.
Möglichkeiten zur Orientierungshilfe: Überschriften, wiederkehrende Symbole, Farben
Fazit: Wahrung von Balance zwischen künstlerischer Absicht und Leseorientierung.
Eine Grundvoraussetzung für das Schreiben im Internet ist, dass sich der Autor sich von der traditionellen Schreibart lösen und
mit den neuem Medium und dessen Möglichkeiten experimentieren muss.
Die neue Rolle des Autors besteht aus „Allrounder“ / Doppelqualifikation.
Der Autor muss nicht nur ein technische Verständnis für Computer aufweisen und schriftstellerische Kompetenzen besitzen, sondern auch Hypermedia beherrschen. Für die neue Rolle des Autors sind als Hilfsmittel Programme entstanden, die es ihm erleichtern, diese neue Position besser zu erfüllen. Bsp.: Storyspace
Der Umgang des Autors mit Hyperlinks
Hyperlinks dienen u.a. dazu die einzelnen Hypertexte zu vernetzten. Sie lassen dem Leser Entscheidungsfreiräume in der Werkstruktur offen und sorgen gleichzeitig dafür, dass sie nicht im Chaos verloren gehen. Die Leserführung erfolgt indirekter.
Die Links werden im Schriftbild hervorgehoben durch Unterstreichungen oder Farbkontraste.
Möglichkeiten zur Orientierungshilfe: Überschriften, wiederkehrende Symbole, Farben
Fazit: Wahrung von Balance zwischen künstlerischer Absicht und Leseorientierung.
Donnerstag, 7. Februar 2008
Funktion erfüllt?!
www.bestatterweblog.de
In diesem Blog stellt sich der Autor unter dem Pseudonym Undertaker vor. Der Autor, ein ehemaliger Bestatter mit zwanzigjähriger Berufserfahrung, berichtet hier über seine Erlebnisse. Er ist der Verursacher der Texte, die kommentiert werden können. Er ist präsent, der Rezipient kann ihm Fragen stellen. Es wird versichert, dass alle Geschichten auf wahren Begebenheiten beruhen. Um Beteiligte zu schützen, wurden die Namen geändert. Der Schriftsteller Peter Wilhelm stellt dem Autor die Seite zur Verfügung. Seine Firma europa-host, die die Homepage betreibt, haftet auch für die Inhalte. Die veröffentlichten Texte sind geschützt. Es gibt eine Unterteilung in Kategorien, wodurch der Leser sich aussuchen kann, worüber er in Erfahrung gebracht werden möchte. Es handelt sich hierbei um eine Non-Profit-Dienstleistung. Bei den Texten handelt es sich um in sich abgeschlossene, kurzgeschichtenähnliche Sequenzen, insofern Personen immer wieder auftauchen. Die Aussage eines Textes ist aber auch ohne Vorwissen erschließbar. Es ist die Absicht des Autors die Themen Sterben und Tod den Menschen umgänglicher zu machen und darüber hinaus das Berufsbild Bestatter zu erläutern. Nebenbei möchte er unterhalten und zu einem entkrampften Verständnis beitragen.
In diesem Blog stellt sich der Autor unter dem Pseudonym Undertaker vor. Der Autor, ein ehemaliger Bestatter mit zwanzigjähriger Berufserfahrung, berichtet hier über seine Erlebnisse. Er ist der Verursacher der Texte, die kommentiert werden können. Er ist präsent, der Rezipient kann ihm Fragen stellen. Es wird versichert, dass alle Geschichten auf wahren Begebenheiten beruhen. Um Beteiligte zu schützen, wurden die Namen geändert. Der Schriftsteller Peter Wilhelm stellt dem Autor die Seite zur Verfügung. Seine Firma europa-host, die die Homepage betreibt, haftet auch für die Inhalte. Die veröffentlichten Texte sind geschützt. Es gibt eine Unterteilung in Kategorien, wodurch der Leser sich aussuchen kann, worüber er in Erfahrung gebracht werden möchte. Es handelt sich hierbei um eine Non-Profit-Dienstleistung. Bei den Texten handelt es sich um in sich abgeschlossene, kurzgeschichtenähnliche Sequenzen, insofern Personen immer wieder auftauchen. Die Aussage eines Textes ist aber auch ohne Vorwissen erschließbar. Es ist die Absicht des Autors die Themen Sterben und Tod den Menschen umgänglicher zu machen und darüber hinaus das Berufsbild Bestatter zu erläutern. Nebenbei möchte er unterhalten und zu einem entkrampften Verständnis beitragen.
Abonnieren
Posts (Atom)


